BMW Golf Cup International in Düsseldorf am 8. Juli 2017                                                                                              

90 Amateurgolfer spenden ihre Teilnahmegebühr für gute Zwecke und spielen beim Turnier der BMW Niederlassung Düsseldorf um den Einzug ins Weltfinale. Schon zum 31. Mal wird diese größte Amateurgolf-Turnierserie der Welt ausgetragen, an deren Ende die  die Qualifikation für das spektakuläre internationale Finale steht. 

 

Traditionell werden die Teilnahmegebühren des BMW Golf Cup International der BMW Niederlassung Düsseldorf im vollen Umfang lokalen Institutionen gespendet. In diesem Jahr freuen sich die KiD - stationäre Facheinrichtung (Hilfe für gewaltgeschädigte Kinder) und die Jugendförderung des Golfclub Hösel über jeweils 4.000 € zur Umsetzung anstehender Projekte. 

 

Das Bild zeigt die Gewinner des diesjährigen BMW Golf Cup International in Düsseldorf. Die vier Sieger der Nettoklassen freuen sich auf die Teilnahme am Landesfinale in München. 

3. Baltic Hills Charity Golf-Cup auf Usedom am 1. Juli 2017 mit Heiner Brand                                                                                                          

Zum dritten Mal richtete Lutz Begrow dieses Wohltätigkeits-Turnier zu Gunsten benachteiligter Kinder aus, und zwar in seinem Baltic Hills Best Western Hotel, Korswandt, Usedom, unter der Schirmherrschaft der Handball-Legende Heiner Brand. Er und der Handball-Star Stefan Kretschmar, die zweifache Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl und der DGV-Präsident Claus Kobold mischten sich unter die Golfer. Das durchwachsene Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch.
 
Den festlichen Abschluß der Veranstaltung bildete eine ausgelassene Party im Kaiserbädersaal Heringsdorf. Bei Live-Musik, einer Showeinlage des Traumtheater Salome und gutem Speisen feierten die Teilnehmer bis in den frühen Morgen.  

 

Der herzliche Dank der Herman van Veen Stiftung gebührt unserem Botschafter Lutz Begrow und seinem tollen Team!

 

 

Video ansehen und Auskunft über das glänzende Spendenergebnis bekommen:
http://www.usedomtv.de/video/Heiner-Brand-auf-der-Insel-Usedom-466523.html.

 

Forscher- und Förderhügel für die Sebastian-Schule Bornheim-Roisdorf 

 

Zum Einzugsgebiet dieser katholischen Grundschule im Stadtteil Roisdorf von Bornheim im Rhein-Sieg-Kreis gehört das so genannte "Bunte Viertel", in dem die meisten der dort wohnenden Menschen sozial benachteiligt sind. Von den 215 Schülerinnen und Schülern haben mehr als 60 % Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Trotz bedrückender Mittelknappheit - die Kommune befindet sich in Haushaltssicherung - setzt die Schule ihre Integrationsaufgabe mit hohem Engagement um. Sie will für die benachteiligten Kinder und Jugendlichen eine wirkliche "Tut-mir-gut-Schule" sein.  

 

Auf dem Schulhof wurden Spiel- und Klettergeräte über die Jahre notgedrungen vernachlässigt. Die gebotene grundlegende Sanierung schien ins Reich der Träume verwiesen. Auf Initiative des Schulpaten, des Comedians Bernd Stelter, stellten die Herman van Veen-Stiftung und "Aktion Kindertraum" gemeinsam € 30.000 zur Errichtung eines Forscher- und Förderhügels zur Verfügung. Was ist das?

 

Ein spiralförmig angelegter, problemlos mit Rollstühlen befahrbarer Weg führt zur Hügelspitze, die "Weitsicht" bietet. Entlang des Aufstiegs erfüllt ein Bambuslabyrinth den Wunsch der Kinder, sich verstecken zu können. Eine Rasenbank lädt zum Verweilen ein. Von oben und außen gelangen die Kinder durch einen Schacht mit Kletter- und Netzsystemen ins Innere des Hügels,  in dem sich ein Tunnelsystem und eine Röhrenrutsche befinden. Die Außengestaltung des Hügels mit Natursteinen und einer Boulderwand erweitert das Bewegungsangebot. Durch das gemeinsame Spielen haben alle Kinder optimale Möglichkeiten, sich zu entfalten. Sie "trainieren" nicht nur ihre Muskeln und ihren gesamten Körper, sondern auch Einstellungen und Werte wie Mut, Selbstbewusstsein und Rücksichtnahme. Sie erfahren ihre Grenzen und die Grenzen anderer und lernen mit Erfolg und Scheitern umzugehen. Sie lernen spielerisch all das, was für Grundschulkinder neben dem täglichen Unterricht, gesunder Ernährung und sozialer Wärme ganz besonders wichtig ist.

 

Am 9. Juli 2017 wurde der Hügel im Rahmen eines Schulfestes eingeweiht. Mit von der Partie waren Bernd Stelter, Hans-Werner Neske, Vorstand Herman van Veen-Siftung, Ute Friese, Geschäftsführerin von Aktion Kindertraum.

 

2. Alfred Cup am 18. Juni 2017

in Soest, Niederlande 

 

Unser Botschafter Ralf Steffen überreichte Herman van Veen anläßlich dieses Kurzplatzturniers € 5.000 für seine Projekte mit Flüchtlingskindern auf dessen Landgoed de Paltz. Dorthin werden hauptsächlich traumatisierte Kinder einen Tag eingeladen, um in Ruhe und wunderschöner Umgebung ihre Talente und Begabungen zu entwickeln.

Ü35 Fußballturnier am 15. Juni 2017

in Meerbusch mit Tombola                  

 

Fußball-Senioren legten sich ins Zeug - zum zweiten Mal und trotz bescheidenen Wetters! Und sie wußten warum. Otto Kappe rief

und alle ... spendeten.

 

Merke: Den echten Sportler stört kein regendurchtränktes T-Shirt. 

V.l.n.r.: Thomas Gerres, Otto Kappe, beide Botschafter der

Herman van Veen-Stiftung.

Therapeutisches Reiten an der von-Galen-Schule in Brakel-Frohnhausen 

 

 

Die von-Galen-Schule ist eine private Förderschule mit dem Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung" in Trägerschaft der Lebenshilfe Brakel. Beschult werden hier durchschnittlich 70 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis zu 20 Jahren. Unter ihnen gibt es eine relativ große Gruppe schwerstmehrfachbehinderter Schüler (ca. 30 %), die neben ihrer geistigen Behinderung auch körperlich stark eingeschränkt sind.

 

Seit langer Zeit bestand der Wunsch, für die Schüler die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd anbieten zu können. Glücklicherweise ist es der Schule gelungen, eine einzigartige Kooperation mit einem nahegelegenen Reitverein und einer ausgebildeten Reittherapeutin abschließen zu können, die es ermöglicht, dass immer, wenn Fördermittel für dieses Projekt vorhanden sind, die Schüler zum Therapiereiten dorthin kommen können.

 

Durch diese wunderbare Therapie konnten vor allem Körperwahrnehmung und Entspannung, Emotionen, Sozialverhalten, Konzentration und Ausdauer der Schüler erheblich verbessert werden. Diese Dinge entstehen bei der Therapie nahezu unbemerkt und fast von allein. Es ist unglaublich zu sehen, wie die Kinder mit den autistischen Verhaltensweisen auf einmal Kontakt und Nähe zu dem Tier suchen, langsam Vertrauen gewinnen und so in ihrer Gesamtentwickllung unglaubliche Fortschritte machen, die anders niemals oder nur sehr schwer zu erreichen gewesen wären. 

 

Die Echtheit der Beziehung zu den Pferden, die auf Gestik, Stimme, Atmung und Kontakt reagieren, denen vor allem eine Behinderung völlig  einerlei ist, läßt die Schüler unglaubliche Glücksmomente erfahren, die ihresgleichen woanders nicht zu finden sind. Und eben dieses große glück überträgt sich auch auf Zuschauer. 

 

 

 

Schaut auf dieses Kind! Es ist glücklich! 

Herman van Veen verbindet sich mit einer Förderschule in besonderer Weise:             Er gibt ihr den Namen seines Großvaters, Herman van Veen

 

Die Förderschule Hardt der Stadt Mönchengladbach mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung trägt seit dem 1.8.2014 den Namen „Herman van Veen-Schule“.

In einem intensiven Suchprozess hat sich die Schule für diesen Namen entschieden, da ihr ästhetisches Profil und der wertschätzende, unterstützende Blick auf jeden einzelnen Schüler und jede einzelne Schülerin Resonanz in der Person Herman van Veen gefunden hat. Als an Herman van Veen von der Schulleitung die Bitte herangetragen wurde, Namensgeber zu sein, sagte er spontan und sehr stolz zu, da er sich seit Jahrzehnten für Benachteiligte und insbesondere für benachteiligte Kinder und Jugendliche weltweit engagiert. Als bescheiden wie wir den Namenspatron kennen, ist die Schule nach seinen Worten nach seinem Großvater benannt, der gleichen Namens ist.

Die Schule, die im Jahre 2015 in ein speziell für ihre Bedürfnisse umgebautes und in Teilen neuerbautes Gebäude im Stadtteil Wickrath umgezogen ist und dessen Eingangsbereich von Auszubildenden unseres Botschafter Ulrich Dierkes ge staltet wurde, wird zur Zeit von rund 100 Schülern und Schülerinnen im Alter von 6 bis max. 25 Jahren besucht, d. h. sie deckt das gesamte Spektrum von Primar- bis Berufsvorbereitung ab. Die Schülerinnen und Schüler haben einen sehr individuellen unterschiedlichen Unterstützungsbedarf, ausgehend von einer geistigen Behinderung. Sie kommen einerseits als Schulneulinge, andererseits aus unterschiedlichen Schulformen im Laufe ihrer Schulzeit in die Förderschule. „Alle Schülerinnen und Schüler sind verschieden und das ist gut so“, ist eine wichtige Grundlage des pädagogischen Selbstverständnisses der Schule. Auf dieser Grundlage werden individuelle Kompetenzprofile und individuelle Lernwege mit den Schülerinnen und Schülern entwickelt bis hin zur eigenen Berufswegeplanung, für die die Schule im Jahre 2012 das Berufswahl-Siegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“ erhalten hat. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Kompetenzen sowie die Anerkennung der eigenen Einschränkungen durch die Behinderung sind dabei mit den Schülerinnen und Schülern wie mit deren Erziehungsberechtigen wichtige Gesprächsbausteine. Bei Bedarf werden weitere Netzwerkpartner mit einbezogen.

Die Schülerinnen und Schüler werden von rund 30 Sonderpädagoginnen/Sonderpädagogen sowie Fachlehrern und Fachlehrerinnen unterrichtet. Unterstützt werden sie von Bundesfreiwilligendienstlern und individuellen Schulbegleitungen.

Fördern durch Fordern in einem weiten Bildungsbereich von lebenspraktischen Inhalten, ästhetischen Schwerpunktsetzungen und klassischen Bildungsinhalten prägt das bunte Schulleben der „Herman van Veen-Schule“, die diesen Namen voller Stolz trägt.

Ziele und Programm der Schule decken sich weitgehend mit den Zielen der Stiftung. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen bei der Beschaffung von Lernmitteln und der Gestaltung der Schule mitzuwirken, wenn der Schulträger keine Möglichkeit der Finanzierung sieht.

 

                                                                                                                                                                          Auszubildende weiten ihren Blick auf soziale Verantwortung                                                                                                            

Unglaublich vielfältig ist das Engagement von Menschen, die einmal vom Virus der Nächstenliebe infiziert sind. Seit einiger Zeit unterstützt unser Botschafter Ulrich Dierkes, Haupt der Firmengruppe Dierkes, die sich mit Innenausbau befaßt,  verdienstvoll die Ziele unserer Stiftung. Auch seine Auszubildenden bindet er in dieses soziale Engagement mit ein. Ziel ist es zum einen, die Projekte der Herman van Veen-Stiftung zu unterstützen, gleichzeitig die praktischen Fähigkeiten der Auszubildenden zu verbessern und ein Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung zu schaffen. So nutzte er gern die Möglichkeit bei der Sanierung der oben vorgestellten Herman van Veen-Schule in Mönchengladbach Ausbildungsprojekte zu realisieren. Hierbei gestalteten, planten und realisierten die Auszubildenden Thomas Dlugosch (MIT – Malerarbeiten im Trend Dierkes GmbH) und Jan Fränklin (Ulrich Dierkes GmbH) in Eigenregie aber unter fachlicher Leitung in den Eingangsbereich der Herman van Veen-Schule. In vier Tagen wurde hier eine Kreativtechnik realisiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Durch Projekte dieser Art ist sichergestellt, dass ein kontinuierlicher Weiterentwicklungsprozess der Azubis stattfindet. Sie lernen von Beginn an, alle Arbeitsabläufe zu planen und die jeweiligen Prozesse wirtschaftlich zu gestalten.

 

Wenn Ferien die Ausnahme sind
 

Im August 2012 erreichte uns der Hilferuf einer alleinerziehenden Mutter von zwei autistischen Kindern. Neben ihrer täglichen Arbeit kümmert sie sich aufopferungsvoll um die beiden zehn und zwölf Jahre alten Söhne. Doch irgendwann war der Akku leer und eine dringend notwendige Erholung erforderlich.

Der Sotavento Beach Club übernahm die Kosten ihres Aufenthaltes vor Ort in der Ferienanlage auf Fuerteventura und stellte eine behindertengerechte Wohnungen zur Verfügung. Die Stiftung trug die Reisekosten. Nach ihrer Rückkehr erhielten wir von den Kindern die nachstehenden Zeilen:

„Hallo, wir sind Alexander und Thomas. Das war der schönste Urlaub, den wir je hatten. Das Hotel was super schön. Tom hat alles gegessen ich konnte nur Nutellabrote und Pommes essen und das Eis, das war sehr gut, auch die ganze Limo. Im Pool hatten wir sehr viel Spaß. Am Strand waren wir auch und spazieren. Die Sonne war so schön. Thomas und ich wären gerne länger geblieben. Das Flugzeug hat auch ganz viel Spaß gemacht, nur Thomas hatte was Angst, als es losging. Ich fand es wie im Karussell. Total schön“. Es versteht sich, dass auch die Mutter der beiden gut erholt zurückkehrte.

Hilfe für Zainab

 

Diesem Wunsch nach einer Kostenbeteiligung an der Anfertigung aufwändiger Prothesen konnte sich der Vorstand der Stiftung nicht verschließen, als ihn Ende 2014 die Bitte des „Förderverein Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not e.V.“ erreichte. Das zum Antragszeitpunkt vierzehn Jahre alte Mädchen Zainab erlitt im Alter von acht Jahren in ihrer Heimat Pakistan durch einen Unfall an einer Hochspannungsleitung Verbrennungen 4. Grades. Alle Extremitäten mussten amputiert werden, die Beine unterhalb der Schenkel, die Arme in Schulterhöhe. Ein am Department of Plastic Surgery, Lahore, tätiger Arzt bat um Hilfe, da eine Versorgung der Arme in Pakistan nicht möglich war.

 

Gefunden wurde ein Unternehmen mit Sitz in Traunstein, das sich zutraute die Spezialprothesen anzufertigen. Dank unserer Spende und des spontanen Eingreifens weiterer Spender, u. a. aus unserem Botschafterkreis, konnten schließlich beide Beinprothesen, eine Armprothese und ein Anziehbaum gefertigt und in Deutschland angepasst werden. Nach Klärung aller Fragen begann die Anpassung im August 2015, begleitet von zwei in Kiel lebenden Schwestern aus Pakistan, die in der Anpassungsphase von sechs Wochen jeden Tag acht Stunden im Wechsel wertvolle Dolmetscheraufgaben übernahmen. Heute wird Zainab in ihrer Heimat weiterbetreut. Sie verrichtet inzwischen wieder Arbeiten, die zu Anfang kaum jemand für möglich gehalten hättte. 

 

Wundern kann offenbar nachgeholfen werden.  

 

 

Therapeutisches Reiten im Amistad-Zentrum in Straelen 

 

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt die Stiftung das von den Krankenkassen nicht bezahlte therapeutische Reiten für schwer kranke oder behinderte Kinder im Amistad Zentrum Straelen.

 

Gefördert wird insbesondere eine pferdegestützte Intensivtherapie, in die gesunde Geschwisterkinder eingebunden werden. Gesunde und kranke Kinder bilden ein Team, das gemeinsam die Verantwortung für das jeweilige Therapiepferd übernimmt und auch die Übungsstunden gemeinsam gestaltet. Für die Therapie stehen acht ausgebildete Pferde und spezialisierte Fachkräfte für die Betreuung bereit. Wöchentlich werden rund 70 Patienten mit unterschiedlichsten Störungen und Handicaps therapiert. Verbesserung von Gleichgewicht, Gangbild, Muskeltonus, eine Verbesserung der psychischen Verfassung und damit verbunden eine Anhebung der Lebensqualität, sind die angestrebten Ziele.

                                                                                                                                                                            Gibt es Rollstuhlschaukeln?                                                                                                                                                    

Ja, es gibt sie. Seit April 2014 zum Beispiel eine auf dem Abenteuerspielplatz des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz.  Dort wurde ein Abenteuerspielplatz angelegt. Mehr als sechs Stunden lang wurde ausgemessen, austariert, geschraubt und montiert. Für die Detmolder Herstellerfirma war das eine Premiere, denn das Spielgerät, von einem Rollstuhlfahrer für Rollstuhlfahrer entwickelt, wurde zum ersten Mal überhaupt aufgebaut. Dank einer Spende der Herman van Veen Stiftung konnte das Projekt realisiert werden. Die Rollstuhlschaukel ist individuell an die Bedürfnisse von Menschen im Rollstuhl angepasst und kann völlig eigenständig und ohne Hilfestellung genutzt werden. "Jetzt können alle gemeinsam spielen. Ob unsere kranken Gastkinder oder auch deren gesunde Geschwister, jeder kann immer dabei sein und das ist wichtig. Wir freuen uns auf viele tolle Momente und lachende Kinderaugen auf unserem Abenteuerspielplatz", sagt Marion Werner, Hausleiterin des Kinder- und Jugendhospiz.

Ferienspaß in der Manege

Am 21. September 2013 übergaben der Vorsitzende der Herman van Veen-Stiftung, Hans-Werner Neske und seine Stellvertreterin, Heide Ecker-Rosendahl, begleitet von der Stiftungsbotschafterin Steffi Nerius, Sportlerin des Jahres 2009 der Initiative Integratives Leben e.V., Sonsbeck, ein farbenfrohes Zirkuszelt, das in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen eingesetzt wird.

 

Neukirchener Erziehungsverein – Projekt Fußballkäfig

 

"Käfig" klingt nach Gefangenschaft. In ihm wird aber niemand gefangen gehalten, im Gegenteil! Hier können sich Kinder und Jugendliche nach Herzenslust geschützt austoben.

 

1845 von Pfarrer Andreas Bräm in Neukirchen-Vluyn gegründet, zählt der Neukirchener Erziehungsverein heute zu den größten deutschen Kinder- und Jugendhilfeträgern. In zehn Bundesländern betreut er zusammen mit der Tochtergesellschaft Paul-Gerhardt-Werk mehr als 2.500 junge Menschen – in stationären Einrichtungen, in Schulen und mit ambulanten Hilfsangeboten. In der Neukirchner Sonneck-Schule Hauptschulbereich Jungen werden Schüler der Sekundarstufe 1 mit den Förderschwerpunkten „Emotionale und soziale Entwicklung“ und - bei Bedarf – mit dem erweiterten Förderschwerpunkt „Lernen“ gefördert. Zielgruppe dieser Schule sind zum einen Kinder und Jugendliche, die in ihrem Lern- und Sozialverhalten einen so hochgradigen Behandlungs- und Betreuungsbedarf haben, dass nur in einer Kleinstlerngruppe mit additiver heilpädagogischer Intervention Verhaltensänderungen und Lernzuwachs erreicht werden, zum anderen Jugendliche mit Schulbarrieren und Versagensängsten, die zur dauerhaften Schulverweigerung geführt haben.

In beiden Gruppen finden sich Kinder, die sich nur kurze Zeit auf den Unterricht konzentrieren können und dann ein Ventil brauchen, ihre Energie und ihren Bewegungsdrang abzubauen. Mit Hilfe unserer Stiftung in Kooperation mit der Murtfeldt GmbH und der Aktion Kinderlachen, konnte ein geschlossener Fußballkäfig errichtet werden, in dem die Kinder nach Herzenslust „bolzen“ können, ohne dass der Ball das Spielfeld verlässt. Nach kurzer Zeit sind sie dann wieder in der Lage, dem Unterricht zu folgen.

 

Segeln für Behinderte

Im Jahr 2006 übernahm die Stiftung die Renovierung und den behindertengerechten Umbau eines Segelbootes der integrativen Maria Montessori Gesamtschule Krefeld.

Es bietet unterschiedlichst körperbehinderten Schülern - bis hin zu Rollstuhlfahrern - die Möglichkeit, ihren Segelschein zu erwerben oder auch nur eine Bootsfahrt zu machen.

Diese neuen, besonderen erlebnispädagogischen Erfahrungen sind eminent wichtig für die Lebensqualität und das Selbstbewußtsein der Körperbehinderten.

Die „Kwak“, ein Segelboot, das bislang von der Bischöflichen Montessori Schule genutzt wurde, hat einen neuen Liegeplatz gefunden. Am Zülpicher See können jetzt Mitglieder des Wassersportvereins „Segeln für Behinderte e.V.“ ihrem Hobby nachgehen. Auf dem behindertengerecht umgebauten Boot können neue Lebenserfahrungen gesammelt und das Selbstwertgefühl gestärkt werden. Etwas in die Jahre gekommen, musste das Boot überholt und mit neuen Segeln versehen werden. In lobenswerter Eigenleistung und einer Unterstützung der Stiftung ist es nun wieder flott. Daher war es für Heide Ecker-Rosendahl und Hans-Werner Neske eine Herzensangelegenheit, das Boot an die neuen Eigner persönlich zu übergeben.

Tanz- und Theaterfestival Rampenlichter, München

Mit fast 800 Kindern und Jugendlichen in 50 inklusiven Tanz- und Theaterworkshops, die von Kulturpädagogen und Künstlern geleitet werden, haben Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen und Schularten, Kinder mit körperlichem oder geistigem Handicap die Möglichkeit, gemeinsam künstlerisch tätig zu werden. Dieser integrative Ansatz wurde zum Anlass genommen, einen Förderbeitrag in den Jahren 2014 und 2015 zu leisten.

 

Syltklinik, Wenningstedt

Sylt ist nicht nur Sansibar, sondern eine Insel, die reichlich Ruhe und Erholung bietet. Das gilt insbesondere für die Syltklinik. Sie hat den Anspruch und das Ziel, an Krebs erkrankte Kinder zu rehabilitieren und die physische, psychische und soziale Stabilisierung der Gesamtfamilie zu erreichen, um der Abhängigkeit des betroffenen Kindes Rechnung zu tragen, das Selbsthilfepotential zu stärken sowie Spätfolgen weitgehend zu vermeiden.

Mit unserer Hilfe und der Unterstützung der Aktion Kindertraum, der Aktion Kinderlachen und der Murtfeldt GmbH gelang es, im Laufe der letzten Jahre  mehrere neue Gruppenräume auszustatten, für die psychosoziale Betreuung von Klein- und Kleinstkindern Lernwände und Klangwagen zu beschaffen und neue Therapie- und Fitnessgeräte zu installieren. Um den Außenbereich unfallsicherer und damit attraktiver zu gestalten und sowie bei der Förderung des therapeutischen Reitens  unterstützte uns die Aktion Kindertraum in erheblichem Maße.

Herzlichen Dank auch dafür!

Straßenkinderhilfe
Kaibigan, Manila

Die Unterstützung der Ärmsten der Armen in der Hauptstadt der Philippinen, Manila, hat sich die Stiftung Kaibigan unter ihrem Vorsitzenden, dem Bocholter Pädagogen Josef Schwarz, zum Ziel gesetzt.

In Cebu-City ist Pater Heinz Kulüke für die Menschen da, die am Rande der Gesellschaft leben. Hierzu zählen die Straßenkinder, die Mädchen, die Abend für Abend ihren Körper verkaufen, die Menschen, die auf den Müllhalden leben und die vergessenen alten Menschen auf den Gehwegen von Cebu-City. Kaibigan unterstützt die Sozialarbeit von Pater Heinz.

Dieses Engagement von Kaibigan begleitet unsere Stiftung seit vielen Jahren. Der Chor »Mistrels of hope« begleitete bereits in 2009 ein Konzert von Herman van Veen und hatte 2015 Gelegenheit, sein Können bei einem Auftritt auf dem Landgoed de Paltz zu beweisen.

Auch in Zukunft wird es noch Gelegenheit geben, den Chor in Deutschland zu hören.

 

Mit den Delphinen schwimmen

Die körperlich und geistig schwerstbehinderten Zwillinge Yannick und Jana Geerißen kamen als Frühchen nach 26 Wochen mit weniger als 900 Gramm auf die Welt. In eine Delphin-Therapie setzten Eltern, Ärzte und Therapeuten große Hoffnung auf eine sukzessive und nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustandes. Unsere Stiftung ist stolz und froh, den Schlussstein einer großen externen Spendenaktion gesetzt zu haben.

 

Kinderhospiz
Regenbogenland

ist eine Einrichtung in Düsseldorf, die Kinder, die schwer erkrankt sind und deren Lebenszeit begrenzt ist, betreut. Das Motto der täglichen Arbeit nach Cicely Saunders ist :

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“. Träger des Hospizes ist der Förderverein Kinder- und Jugendhospiz Düsseldorf e.V., der auch den wesentlichen Anteil der Kosten trägt. Mit einer zweckgebundenen Spende aus dem Gesamterlös des BMW Golf Cup International im Golfclub Hösel konnten wir einen Beitrag zur Sicherstellung der Hospizarbeit leisten.

 

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